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Samstag, 3. Januar 2015

Schleich – Lipizzaner Stute

Meine Tochter ist eine totale Pferdenärrin. Sie reitet gerne und spielt auch zu Hause sehr oft mit ihrem „Pferdehof“. Vor einigen Jahren bekam sie von uns Eltern zu Weihnachten den Schleich Pferdestall. Über ihre Lipizzaner-Stute von Schleich möchte ich nun berichten.

Die Lipizzaner-Stute

Sie gehört zu der „World of Nature“ Farm Life-Auswahl von Schleich und ist etwa 14 x 4 x 10 cm groß sowie etwa Pi mal Daumen 140 g schwer.

Das Spielzeug wurde laut Gravierung in Tunesien aus Kunststoff hergestellt.
Laut Schleich ist es für Kinder ab 3 zum Spielen geeignet.

„Schleichtiere“ und Zubehör gibt es eigentlich in jedem guten Spielzeuggeschäft bzw. bei Amazon zu kaufen und diese Lipizzaner-Stute kostet um die 6 Euro.

Meinung und Spielerfahrungen

Meine Tochter liebt ihre „Lipizzanerin“ und spielt sehr, sehr oft mit ihr. Sie mag besonders Schimmel gerne und nimmt die Lipizzaner-Stute als „Sabrina“, wenn sie wieder „Bibi und Tina“ nachspielt.

Mir persönlich gefällt mir die filigrane Arbeit sehr gut. Hier wurde wirklich absolut detailiert jedes Merkmal herausgearbeitet.
Auf den Fotos könnt Ihr sehen, wie fein die Mähne und der Schweif, die Ohren, Augen und Nüstern geform und bemalt wurden. Auch die Hufe und das Fell; ja sogar die Sehnen der Beine – man kann sie sehen und quasi die Muskulatur in der Bewegung beobachten. In meinen Augen eine hervorragende Momentaufnahme in Kunststoffmaterial „fotografiert“.

Lipizzaner sind ja wunderschöne, stolze Pferde – und hier ist es Schleich gelungen, die Adeligkeit dieser Pferderasse in diesen Spielzeugpferden darzustellen.

Das Pferd liegt aufgrund seines Gewichtes gut in der Hand; meine Tochter hat diese Stute sicherlich schon seit einiger Zeit zum Spielen (genau weiß ich es nicht) und hat mit dem Spielen keine Schwierigkeiten, da die Stute auch sehr stabil steht. Sie hat den richtigen Schwerpunkt und bleibt gut stehen und droht auch nicht, gleich umzukippen.

Ich finde, das ist ein wichtiger Punkt, denn es macht doch wenig Spaß, wenn ein Spielzeug beim kleinsten Windhauch umkippen kann.

Die Hufe lassen sich zwar mit einem kleinen Kraftaufwand etwas biegen, im Ganzen ist diese Stute aber sehr stabil und somit diese Spielfigur eigentlich „unkaputtbar“.


Die Farben (silbrig-grau) wirken lebendig und naturgetreu, besonders das linke Auge, wie mir aufgefallen ist. Es scheint, als ob sich die Pupille bewegen würde. Die Farben verblassen nicht, sondern sind auch jahrelang haltbar – wie gesagt, meine Tochter hat diese Stute schon viele, viele Monate, wenn nicht gar schön zwei oder drei Jahre.

Groß reinigen mussten wir die Lipizzaner-Stute noch nicht. Abstauben reicht völlig aus, und wenn das Spielzeugteil doch mal schmutziger werden sollte, reicht Wasser und ein bisschen Spüli aus. Das Spielpferd wurde ja aus Kunststoff hergestellt. In die Spülmaschine gehört es meiner Meinung nach aber auf keinen Fall hinein (Temperatur).

Fazit

Wer Pferde mag bzw. ein Kind hat, welches auf Pferde steht, dem kann ich diese Lipizzaner-Stute auf jeden Fall empfehlen. Pluspunkte sind die Stabilität, das naturgetreue Aussehen und die Spielfreude mit diesem Spielzeug. Meine Tochter spielt, wie schon gesagt, sehr oft mit dieser Stute und ihr Spiel ist sehr phantasievoll. Beim Spielen mit der Stute ist sie in ihrem Element, lässt sie – wie bei „Bibi und Tina“ über Wiesen und Wälder galoppieren, striegelt sie und gibt ihr Futter... da jagt ein Abenteuer das nächste.

Also, fünf Sterne und eine Kaufempfehlung; hier macht man für einen Pferdefreund nichts falsch.

Weitere Infos


Schleich GmbH
Am Limes 69
73527 Schwäbisch Gmünd
Germany 

Dieser Bericht erscheint auch auf ciao.de und ist meinr, inkl. Bilder!

Samstag, 9. August 2014

Getestet: RAVENSBURGER TIPTOI STIFT

Vor einiger Zeit haben wir den Audiostift „Tiptoi – das audiodigitale Lernsystem“ gekauft bzw. das „Starter Set – Die Englisch-Detektive“ von Ravensburger''', bei Karstadt für einen Preis von knapp 35 Euro erstanden. Der einzeln gekaufte Stift kostet in etwa genauso viel, hier lohnt es sich also, gleich zu einem Starter-Set zu greifen, welches es in mehreren Spielideen bzw. Ausführungen gibt.

Nun aber zur Beschreibung des Tiptoi-Stiftes. Ebenso habe ich Fotos eingefügt, damit Ihr Euch ein noch besseres Bild von diesem audiodigitalen Stift machen könnt.

Tiptoi – was ist das?

Tiptoi ist ein Stift mit Sound, der – wenn man in einem Tiptoi-Buch, -Spiel oder -Puzzle auf die Bilder und/oder Icons tippt -  interessante Informationen sprachlich oder auch mit Geräuschen darstellt. Das geschieht mit Hilfe eines optischen Sensors in der Spitze des Stiftes, der dann quasi beim Antippen einer gewünschten Stelle einen für uns Menschen nicht sichtbaren Code erkennt und ihn in Töne umwandelt und wiedergibt. Die Technik dahinter ist wahrscheinlich gar nicht mal so kompliziert, faszinierte mich aber doch sehr, als ich mich mit dem Tiptoi auseinandersetzte und ihn zusammen mit meiner Tochter ausprobierte.

Tiptoi ist für Kinder ab 4 Jahren geeignet, laut Hersteller Ravensburger. Überwiegend geht es um Themen wie Wald, Bauernhof, Ritter, Flugzeuge (Rubrik „Wieso? Weshalb? Warum?“), aber auch Lesebücher („Leserabe: Das tollste Pony der Welt“ beispielsweise) oder auch Puzzles („Entdecken, Erleben: Beim Kinderarzt“). Derzeit sind entsprechende Tiptoi-Materialien für Kinder von 4 – 10 Jahren erhältlich; ich fände es aber auch für Ältere interessant, wenn hier demnächst auch schwierigere Themen zu finden wären.

Die kleinen Cousinen meiner Tochter, die gerade in den Kindergarten gekommen sind, benutzen bereits gerne und oft den Tiptoi und kommen damit sehr gut zurecht. Diese interaktiven Spiele und Bücher sind also auch schon für jüngere Kinder recht gut geeignet, besonders, wenn die Eltern zusammen mit ihren Kindern die Welten der Tiere entdecken.


Interaktiv? Wie?

Der Stift ist quasi interaktiv, hilft den Kindern beim Entdecken von Details und gibt diese sprachlich in kleinen Sätzen/Geschichten und auch Geräuschen wieder, vermittelt Wissenswertes beim Spielen. Wie das genau geschieht, erkläre ich Euch im Laufe des Berichtes (Teil 2), wenn ich meine/unsere Erfahrungen mit dem Spiel „Die Englisch-Detektive“ beschreibe.

Handhabung des Tiptoi-Stiftes

Aber erst einmal muss der der Stift spielfertig gemacht werden. Damit er funktioniert, benötigt er Energie in Form von zwei AAA-Batterien, die man kaufen muss. Sie liegen NICHT dem Starter-Set bzw. dem Stift (wenn man ihn einzeln kauft, geht auch, kostet aber genauso viel wie das Startset) bei. Steht auch auf dem Karton bzw. auf der Rückseite des Produkts, allerdings kleingedruckt.

Für den Stift gibt es eine kleine Anleitung (Heftchen), in dem die einzelnen Teile und Funktionen des Stiftes ganz gut beschrieben sind. Soweit hatte das bei mir auch gut geklappt; allerdings hab ich die Batterien am Anfang einmal falsch herum reingesetzt... passiert mir öfter, lag aber auch nicht am Stift (die Beschriftung hier ist gut dargestellt), sondern eben an mir.

Damit der Stift „interaktiv“ werden kann, müssen zuerst die Audiodateien auf den Stift geladen''' werden. Das passiert mit Hilfe eines USB-Kabels, welches dem Produkt auch beiliegt. Am oberen Ende des Stiftes ist eine längliche„Schutzklappe“ aus biegsamem, gummiartigen Plastik, welche mit dem Fingernagel hochgeklappt wird. Hier sind die Anschlüsse versteckt und auch der Zugang zum Batteriefach (die Plastikschraube dazu muss mit einem Schraubendreher geöffnet werden, damit die Batterien eingelegt werden können). Der USB-Anschluss wird hier reingesteckt (geht nur in eine Richtung. „falsch herum“ ist nicht möglich), dann wird die Verbindung mit dem USB-Kabel zum PC  hergestellt. Ebenso gibt es einen Anschluss für Kopfhörer.

Diese Klappe macht auf mich aber eher einen minderwertigen Eindruck, und ich habe das Gefühl, als ob sie schnell abreißen könnte. Auch lässt sie sich recht schwer wieder schließen bzw. die Anschlüsse damit zuklappen. Das ist ein bisschen pfriemelig.

Oben am Tiptoi-Stift befindet sich ein kleiner Lautsprecher, der An-und-Ausschalter sowie ein Lautstärkenregler (in Form von kleinen + und - Schalterchen). Hauptsächlich ist dieser Stift aus Plastik hergestellt, durch die Batterien auch schwerer als ein normaler Schreibstift und somit auch breiter. Er liegt aber gut in der Hand und ist auch für jüngere Kinder gut handhabbar. Meine Tochter hat mit ihm keine Probleme.

Der Sound des Tiptoi-Stiftes ist klar und gut zu hören. Die Aussprache der einzelnen Sprecher ist ebenfalls klar und deutlich. Da wird nicht genuschelt oder sonst irgendwie Silben verschluckt. Sogar den krächzenden Papagei kann man gut hören.

Diesen Teil habe ich auch auf ciao.de als Bericht gepostet. Text und Fotos sind meines.

Getestet: RAVENSBURGER TIPTOI STARTER-SET "DIE ENGLISCH-DETEKTIVE"

Damit meine Tochter sich mit der englischen Sprache etwas besser auseinandersetzen kann, habe ich ihr das „Tiptoi – das audiodigitale Lernsystem“ gekauft bzw. das „Starter Set – Die Englisch-Detektive“ von Ravensburger, bei Karstadt für einen Preis von knapp 35 Euro erstanden.

Dieses Starter-Set beinhaltet das Spiel sowie den Tiptoi-Stift, ohne den das Spiel nicht gespielt werden kann.

Zur besseren Übersicht habe ich diesen Bericht in mehrere Abschnitte unterteilt und auch eine Inhaltsangabe eingefügt. So könnt Ihr einfacher zu den einzelnen Rubriken scrollen, wenn Ihr den Tiptoi-Stift beispielsweise schon kennt und nur meine Erfahrungen mit dem Englisch-Detektivspiel lesen wollt.

„Willkommen im Spiel Englisch-Detektive“

Die Englisch-Detektive – Spielanleitung


Die Spielanleitung ist gefaltet und aufklappbar (wie eine Art Flyer) und aufgeklappt drei DINA4-Blätter groß und nur in deutscher Sprache. Hier wird übersichtlich und farbig den Spielaufbau und -ablauf, die Navigationsleiste sowie das Spielende (und wenn nur ein Spieler spielt) beschrieben.

Inhalt

* 1 Spielplan
* 10 Spieltafeln
* 4 Spielfiguren
* 4 Laufscheiben
* 16 Medailen
* 3 rote Ringe

Der Spielplan, die Spieltafeln sowie die Medaillen, die Ringe und die Laufscheiben sind aus fester, hochwertiger, sehr stabiler Pappe hergestellt und lassen sich auch leicht aus den Stanzvorlagen herausdrücken und spielfertig machen. Die Ränder sind sehr gut ausgestanzt, hier besteht in meinen Augen keine Verletzungsgefahr.

Die Spielfiguren sind aus Holz, etwa zwei Zentimeter hoch und auch für Kinderfinger gut greifbar. Ich mit meinen unkoordinierten Patschehänden habe da Schwierigkeiten, aber eine hilfreiche Tochter, die dann das Versetzen meiner Spielfigur übernimmt.

Das Spiel

Das Spiel funktioniert nur mit dem Tiptoi-Stift, der durch den Spielverlauf führt. Er gibt die Anweisungen, was nun weiter zu tun ist,. Der Stift bestimmt auch, wer beginnt.

Insgesamt geht es darum, dass die Detektive (die Spieler) der Polizei helfen, die Anschläge Professor Mads (dem Bösewicht) zu verhindern, denn der lässt sonst Stinkbomben und Lachgas in der ganzen Stadt verteilen und wird ziemlich viel Chaos veranstalten.

Nach dem Aktivieren des Spieles (durch Tippen mit dem Stift auf das entsprechende Icon auf dem Spielplan) muss sich jeder Spieler erst einmal beim Tiptoi-Stift anmelden, in dem er auf seine Laufkarte tippt. Wenn alle Spieler angemeldet sind, muss auf dem Spielplan das Hauptquartier der Detektive (ein Bauwagen) angetippt werden.
Dann geht es los.

Die Spieler ziehen mit ihrem Spielstein abwechselnd auf dem Spielbrett die Anzahl der Züge, die der Tiptoi vorgibt. Der Spieler, der an der Reihe ist, tippt dazu mit dem Tiptoi auf seine Laufscheibe, der Stift erkennt dann den Spieler und sagt: „Spieler blau: Du darfst drei Felder weiterziehen“.

Die drei Ringe markieren die Orte, zu denen die Spieler gehen müssen, um dort dann den Auftrag zu erledigen. Die Orte werden durch den Tiptoi-Stift ausgewählt und bekanntgegeben. Nach dem Ende des Auftrages wird der Ring dort entfernt und an den nächsten Ort gelegt. Somit sind zuerst immer drei Ort auf dem Spielplan zu erreichen, und erst zum Ende des Spieles, gibt es dann nur noch zwei bzw. einen Ort, bis alle acht Orte bzw. Aufträge erledigt sind. Das ist dann auch das Ende des Spieles.

An jedem Ort muss von den Spielern ein Auftrag erledigt werden. Die Orte sind auf dem Spielplan gekennzeichnet. So gibt es z. . ein Spielzeugwarengeschäft, einen Zoo und auch ein TV-Studio. Der Startpunkt des Spieles ist das Hauptquartier der Detektive. Der Bösewicht Professor Mad hat auch eine Unterkunft: ein Labor.

Wenn nun ein Spieler einen der drei Orte erreicht, muss er den Auftrag erledigen. Was er genau zu tun hat, sagt der Tiptoi-Stift. Auf jeder dieser „Ortsauftragskarte“ gibt es ein Infozeichen, auf das man tippen kann, wenn man z. B. noch mal den Auftrag anhören möchte.

Was ist nun ein Auftrag? Als Beispiel erkläre ich es anhand des Ortes „Zoo“. Hier hat Professor Mad die Türen der Wildtiergehege geöffnet, und der Spieler muss nun innerhalb eines kleines Zeitraumes („Countdown“) das richtige Gehege schließen. Die Nennung der Tiere geschieht auf Englisch, es ertönt ein Tiergeräusch.
Es ist ein Uhrticken zu hören. Wenn der Spieler es schafft, innerhalb der Zeit alle Gehegetüren wieder zu schließen, haben die Detektive gewonnen und der Spieler darf sich eine Medaille nehmen. Wenn aber der Spieler es nicht schafft, wird die Medaille auf Professor Mads Laborkarte gelegt.

Zu jeder Zeit kann es Sonderaufträge geben, die erledigt werden müssen. Beispielsweise ist ein Dieb zu verfolgen. Hier sagt der Tiptoi-Stift die Richtungen, und der Spieler, der an der Reihe ist, muss auf der Sonderauftragskarte auf die richtige Richtung tippen („left“ or „right“ or „straight on“). Oder es gibt plötzlich einen „Stinkbombenalarm“, und der Spieler muss die Stinkbomben bzw. die richtigen Orte auf dem Spielfeld finden (antippen). „Church“ oder „Museum“ oder „Cinema“, beispielsweise. Hier gibt es wieder einen Countdown, der schnell abläuft. Da heisst es: '''Zuhören, fix reagieren und den richtigen Ort antippen''' - ansonsten bekommt Professor Mad eine Medaille.

Wenn alle acht Orte „abgespielt“ sind, dann ist das Spiel zu Ende, und es werden die Medaillen vom Tiptoi-Stift bekanntgegeben. Derjenige, der von den Detektiven die meisten Medaillen bekommen hat, ist dann der „Meisterdetektiv“.

Auch alleine kann man es spielen. Hier sagt der Tiptoi-Stift gleich den Ort, an dem der Auftrag bearbeitet werden muss, ansonsten ist der Ablauf gleich. In der Spielanleitung ist auch diese „Ein-Detektiv-Version“ beschrieben.

Unsere Meinung  – Spaßfaktor / Lerneffekt

Es ist ein witziges und sehr spannendes Spiel. Meine Tochter ist begeistert und spielt es auch gerne alleine. Aber auch mit mehreren bzw. zusammen mit mir. Das Spiel ist abwechslungsreich, da es immer wieder andere Varianten der Aufträge gibt. Wenn meine Tochter einen Auftrag richtig erledigt hat, freut sie sich immens. Sie schafft es immer öfter, gegen Professor Mad zu gewinnen. Am Anfang hab ich ihr noch ein bisschen geholfen, auch weil sie den Ablauf des Spieles noch nicht kannte. Aber nun ist das kein Thema mehr.

Ich habe den Eindruck, dass ihr das Spiel „Die Englisch-Detektive“ schon beim Englischlernen hilft. Sie hört hier die richtige Aussprache der Wörter, muss kleinere Texte richtig umsetzen und merkt sich quasi nebenbei die Vokabeln. Da die Aufträge oftmals in einer bestimmten, kurzen Zeit erledigt werden müssen, muss sie schnell handeln und kann nicht ewig lange überlegen. Bei einigen Aufträgen hat sie auch nur drei Versuche. Wenn sie dann mit dem Tiptoi auf ein falsches Bild tippt, dann hat sie diesen Auftrag verloren und bekommt keine Medaille – die hat dann Professor Mad erhalten.

„Abgefragt“ wird in diesem Spiel der '''Grundschulwörterschatz in verschiedenen Themenbereichen''' (Nummern, Tiere, Kleidung...) Das Spiel ist in meinen Augen eine gute Ergänzung zum Englischunterricht in der Grundschule, für Zuhause, um auf spielerische Art und Weise die Wörter zu vertiefen. Die Kinder hören die richtige Aussprache (da die Worte und Sätze von englischen Muttersprachlern gesprochen werden), das hilft bei dem Erlernen einer akzentfreien Aussprache.

Das setzt natürlich nicht den aktiven Umgang mit der englischen Sprache, also die Kommunikation zwischen Menschen, aber das Spiel hilft schon, finde ich. Meine Tochter spielt es sehr gerne, und wenn sie ihre Freundin(nen) zu Besuch hat, verwandeln sie sich gerne in die „Englisch-Dektektivinnen“.

Das  Fazit

Auf den ersten Blick scheint der Preis (knapp 35 Euro) für so ein Spiel recht hoch zu sein, allerdings empfinde ich ihn schon angemessen, nachdem ich mich jetzt näher mit dem Tiptoi-Stift und dem Spiel auseinandergesetzt habe. Über Ravensburger (bzw. dem Online-Shop) wird es aber für gut 46 Euro angeboten. Das finde ich dann doch überhöht. Bei Karstadt hab ich es für über 10 Euro weniger erstanden. Jetzt zur kommenden Weihnachtszeit gibt es sicherlich auch ähnliche Preisaktionen bei Spieleläden.

Die Umsetzung der Spielidee finde ich sehr interessant. Etwas Abenteuerlust, gepaart mit Nachdenken, schnellem Handeln, Detektivarbeit – das kommt bei Kindern in dem Alter (ab 6 Jahre) gut an, bei Jungen und Mädchen gleich.

Das Design des Spielfeldes ist detailliert und bunt, so dass man die einzelnen Gebäude schon kurz suchen muss, was gerade bei der Suche nach den Stinkbomben bei den Sonderaufträgen natürlich schon etwas schwieriger ist. Dazu kommt dann noch die Aufregung der Spieler hinzu, das „Alarmticken“ der Zeit, die abläuft... Dennoch ist es nicht zu schwierig und die Kinder können sich ja auch gegenseitig helfen. Auch sind die Gebäude durchaus alle gut zu erkennen (was sie darstellen).

Der Sound des Tiptoi-Stiftes ist klar und gut zu hören. Die Aussprache der einzelnen Sprecher ist ebenfalls klar und deutlich. Da wird nicht genuschelt oder sonst irgendwie Silben verschluckt. Sogar den krächzenden Papagei kann man gut hören. Er sitzt im Labor und gibt den Detektiven Tipps...

Das Spiel macht auf jeden Fall sehr viel Spaß. Man kann es alleine spielen oder bis zu vier Personen (es gibt vier Figuren). Es ist ein abwechselungsreiches, interessantes Spiel, denn hier gibt es immer wieder andere Arten der Aufträge und somit auch ein gewisses Zufallsprinzip. Im Laufe der Zeit werden sich die Aufträge natürlich wiederholen, aber bis dahin kann man die „Englisch-Detektive“ sehr oft spielen, ohne das es langweilig wird. Eine Runde dauert ungefähr 20 bis 30 Minuten.

Ein bisschen Englisch sollten die Kinder schon können bzw. gehört haben, also keine absoluten „Neueinsteiger“ sein, wie ich finde. Gerade wenn dann doch kein anderer dabei ist und helfen kann, kann das doch schon schnell zu Frust führen, wenn man die Aufträge nicht umsetzen kann. Was gemacht werden soll, wird schon vom Sprecher auf Deutsch erklärt, allerdings – beim Beispiel „Zoo“: - die Tiernamen werden auf Englisch genannt, dazu der Countdown... schnell, schnell muss das richtige Tier mit dem Tiptoi-Stift angetippt werden... eine zweite Chance gibt es beim falschen Tipp nicht... Wenn dann Professor Mad die Medaille bekommt, kann das schon zu einem gewissen Frust führen.

In diesem Zusammenhang muss auch drauf geachtet werden, genau die Icons bzw. Wörter, Zahlen und Bilder anzutippen. Meine Tochter war mehrmals enttäuscht, weil sie die richtigen Kombinationen angetippt hatte, der Tiptoi-Stift allerdings das wohl nicht erkannt hatte, und somit Professor Mad die Medaille zugesprochen wurde. Uns fiel dies besonders beim „Stinkbomben-Sonderauftrag“ auf, dass hier die einzelnen Orte auch definitiv angetippt werden müssen, da es sonst für den Stift undeutlich ist.

Dieser Bericht wurde auch unter meinem Namen auf ciao.de eingestellt. Der Text und die Bilder sind meines!

Freitag, 11. Juli 2014

Spielzeug: PLAYMOBIL Expeditionsschiff Nr. 4469


Zu Weihnachten 2008 bekam unsere Tochter (damals knapp 4 Jahre alt) unter anderem auch das Playmobil Expedionsschiff Nr. 4469, was damals neu auf dem Markt gekommen war. Wir hatten es in einem Set mit anderen (dazu passenden Wasserspielsachen) gekauft, so dass ich zu dem Einzelpreis nichts mehr sagen kann. Bei Amazon kostet das Schiff neu jetzt gut 50 Euro. Bei Playmobil-Online ist es nicht mehr verfügbar.

| Spielspaß womit?

Dieses Expeditonsschiff ist riesig groß und mit vielen Zubehörteilen ausgestattet. Neben diversen Kleinteilen wie Werkzeug, Boje, Funkgerät gehören auch drei Figuren (u. a. ein Taucher), eine Art „Floß“, Feuerlöscher auch eine Schatzkiste mit Inhalt dazu.Die genauen Gegenstände könnt Ihr dieser Website entnehmen: http://www.playmobil.de/on/demandware.store/Sites-DE-Site/de_DE/Product-Detail?pid=4469-A&cgid=2008

| Verarbeitung


Das Schiff ist stabil und schwimmt. Es ist überwiegend aus Plastik hergestellt und eigentlich fast unverwüstlich. Die Verarbeitung ist in meinen Augen sehr gut, es gibt keine kratzigen Kanten oder Ecken, an denen sich die Kinder verletzten könnten.

| Aufbau


Genau kann ich mich daran nicht mehr erinnern, dazu ist es zu lange her. Es war aber eine Bauanleitung dabei gewesen, und wenn ein Erwachsener mithilft, dann ist es das Schiff auch schnell spielfertig.

| Spielspaß


Meine Tochter war begeistert und spielte gern mit diesem Schiff. Viele Dinge sind aufklappbar bzw. abnehmbar (Decke des Schiffshäuschen z. B.), so dass sie gut mit den Figuren spielen konnte. Besonders schön fand sie das durchsichtige Bodenstück unten im Schiff. Da konnte sie wie bei einem Glasboot die Fische unter Wasser beobachten.Da es drei Figuren gibt, können auch gut drei Kinder zusammen mit diesem Schiff spielen. Entweder Geschwisterkinder oder wenn Besuch da ist; es gibt viele Möglichkeiten.
Langeweile kommt da nicht auf. Es gibt sogar einen Unterwassermotor zu kaufen, der unter das Boot angebracht werden kann (extra). Er ist batteriebetrieben; und das Schiff fährt selbständig „über's Meer“.
Forscherschiff
Dieses Meer sollte dann allerdings auch etwas größer sein (ein eigener Pool wäre da wohl am besten, ein Planschbecken oder zur Not die – ohne Antrieb - Badewanne geht auch), denn das Boot an sich ist schon recht groß. Gute 44 cm lang, 20 cm breit und 21 cm hoch. Das braucht schon seinen Platz.
Am Heck des Bootes befindet sich eine Seilwinde, die sich per Hand herunterdrehen. Hier kann, wie auf dem Bild, eine Fläche angebracht werden, aber auch per Haken eine Taucherglocke, die es als "Zubehör" noch extra zu kaufen gibt. Oder man hängt einen Tiefseetaucher an den Haken dran (den Taucher kann man ebenfalls noch dazukaufen). Das Seil ist recht dick und reißfest. Unseres ist noch gut in Schuss.

| Reinigung


Alle Teile sind abwaschbar, soweit ich das überblicke. In die Spülmaschine würde ich sie nicht geben, lieber vorsichtig per Hand mit etwas Spülmittel und einem weichen Lappen feucht (Achtung bei den Aufklebern) säubern.

| Fazit


Mittlerweile ist meine Tochter schon neun Jahre alt und spielt schon länger nicht mehr mit dem Schiff, denn für sie sind Pferde der Hit. Früher allerdings war auch dieses Expeditionsschiff immer angesagt gewesen, besonders wenn wir Besuch hatten.Da wurde ausgiebig und lang mit dem Schiff gespielt, geforscht und phantasievolle Geschichten ausgedacht und zusammen nachgespielt. Für Kinder auf jeden Fall ein tolles Spielzeug.
Auch ich als Erwachsene muss Playmobil hier ein Lob aussprechen. Das Schiff ist farblich angenehm gestaltet, die Figuren freundlich und handlich bespielbar. Aufgrund der vielen Kleinteile ist dieses Spielarrangement für Kinder allgemein unter 3 Jahre nicht geeignet. Playmobil selbst empfiehlt es in einem Alter ab 4 Jahre. Da kann ich auch zustimmen.

Diesen Bericht habe ich auch auf ciao.de veröffentlich. Text und Bilder gehören mir.

Spielzeug: PLAYMOBIL Forschungs-U-Boot Nr. 4473


Zu Weihnachten 2008 bekam unsere Tochter (damals knapp 4 Jahre alt) u. a. das PLAYMOBIL - Forschungs-U-Boot Nr. 4473 geschenkt. Auf Amazon, ebay oder ähnliche Plattformen ist es noch erhältlich, bei Playmobil im Online-Shop direkt nicht mehr (lt. Website). Bei Amazon kostet es neu gute 45 Euro.

| Inhalt

Im Karton war bei der Liederung im großen und ganzen folgende Spielsachen enthalten gewesen: 1 Forscher, 1 Forscherin, 1 Forschungs-U-Boot, Handpumpe und Schlauch, 2 kleine Kopfhörer mit Mikrofone, Metallgewicht, Unterwassermotor (wird mit einer AA-Batterie betrieben, die nicht im Set enthalten ist, soweit ich mich erinnere), Bauanleitung (unsere ist leider verschollen).

| Aussehen / Handhabung

Das U-Boot sieht sehr ansprechend „forschermäßig“ aus – eben wie ein richtiges Forscherunterwasserboot. Schaut Euch die Bilder an, die ich beigefügt habe.Die Kabine des U-Bootes lässt sich öffnen, in dem oben auf dem U-Boot die "Flosse" nach rechts oder links gedreht wird. Dann lässt sich der Deckel der Kabine abnehmen. (Seihe Bild 2). Die Kabine ist lt. Playmobil wasserdicht - stimmt, die Männekes blieben trocken, als ich dies noch mal ausprobierte.
Forschungs-U-Boot
Das U-Boot ist recht groß und schwer, lässt sich aber auch gut festhalten bzw. tragen. Alle Teile, ob klein, ob groß sind stabil und sehr gut verarbeitet. Mir sind keine spitzen, kratzigen Stellen aufgefallen, an denen sich Kinder verletzten könnten. Die Reichweite (bzw. die Länge des Schlauches) beträgt etwa einen 40 cm, gemessen mit meiner Hand (hab gerade keinen Holzgliedermaßstab oder ähnliches zur Hilfe).
Durch die Kleinteile ist dieses Spielzeug für Kinder unter 3 Jahren nicht geeignet. Playmobil empfiehlt das U-Boot für Kinder ab 4 Jahre. Ich denke, unter Beaufsichtigung können auch schon Dreijährige damit spielen.

| Spielspaß

Meine Tochter hat so im Alter von 4 bis 7 Jahren sehr gerne und oft damit gespielt, ob nun im Wasser oder „an Land im Trockenen“ (sprich im Kinderzimmer). Manchmal badeten ihre Freunde auch mit, und auch da war das U-Boot immer ein großes Highlight.Die Kinder spielten damit immer sehr phantasievoll und ausdauernd, ließen es mit der Handpumpe auftauchen und wieder auf den Grund schweben, ließen es unter Wasser hin und her schwimmen... Wer einen Garten mit einem großen Planschbecken oder gar einen Swimmingpool besitzt, der kann sich mit diesem Forscherunterwasserboot voll austoben.
"Alleine schwimmend" lässt sich die Besatzung des U-Bootes nur schwer herausnehmen, dazu braucht man zwei Hände bzw. Personen, damit kein Wasser eindringt, wenn oben der Deckel abgenommen wird. Also entweder an Land öffnen, oder ein Erwachsener kommt zu Hilfe.Mittlerweile spielt meine Tochter aber nicht mehr damit. Ihre Interessen liegen jetzt woanders (Pferde...), so dass das U-Boot nicht mehr im Gebrauch ist.

| Zum Unterwassermotor

Hier war er mit dabei, ansonsten kann man ihn auch einzeln kaufen. Er passt zu allen Playmobil-Booten. Nach Gebrauch/dem Spielen solte aber die Batterie entfernt werden (vorher trocknen), damit sie nicht durch das Wasser langfristig kaputt geht. Den Tipp hab ich irgendwo gelesen (bei Amazon, schätze ich), allerdings ist unsere Batterie schon leer; der Tipp kam zu spät.

| Fazit

Ich kann dieses Spielzeug auf jeden Fall empfehlen. Das Spielen macht richtig Spaß, es wird nicht langweilig.Kleiner Kritikpunkt meinerseits: Richtig tauchen kann das U-Boot erst, wenn viel Wasser in der Badewanne oder (im Sommer) im Planschbecken ist. Es braucht halt viel Platz, auch zum Manövrieren unter Wasser.

Dieser Bericht wurde so auch auf ciao.de von mir veröffentlicht, Text und Bild gehören mir.

Freitag, 18. April 2014

Willkommen!

Liebe Eltern, Onkel und Tanten, Großeltern und Patenonkel, Patentanten...

In diesem Blog möchte ich Euch meine Erfahrungen mit Kinderprodukten jeglicher Art erzählen. Wir werden eingehend über verschiedene Produkte berichten. Es geht über Essen, Bücher, Spiele bis zu Kleidung und Spielzeug rund um Sachen für Kinder.

Viel Spaß beim Stöbern.